Die besten mobilen Klimaanlagen für Singlewohnungen

Mobile Klimageräte sorgen auch in kleinen Wohnungen für angenehme Temperaturen. Erfahre, welche Geräte sich für 1-Personen-Haushalte eignen und auf welche Funktionen, Lautstärke und Energieeffizienz du beim Kauf achten solltest.

Wir haben das aktuelle Angebot mobiler Klimaanlagen sorgfältig durchgesehen und die wichtigsten Entscheidungskriterien übersichtlich zusammengestellt. Dafür haben wir unabhängige Tests, Expertenmeinungen, Nutzerbewertungen – inklusive Rückmeldungen aus der Little Helper-Community – sowie technische Vorgaben und Umweltrichtlinien einbezogen. Du findest bei uns eine fundierte Auswahl mit praktischen Empfehlungen zu Modellen, Leistungswerten, Effizienz und Alltagstauglichkeit.

Unsere Favoriten für Mobile Klimaanlagen

Welche Produkte werden von uns empfohlen?
Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel.

Angebot
Klimaanlage „Portasplit“ von Midea
Die Midea Portasplit ist eine mobile Split-Klimaanlage mit Wärmepumpenfunktion für Kühlen, Heizen, Entfeuchten und Ventilieren. Mit 12.000 BTU bzw. 3,5 kW versorgt sie Räume bis ca. 42 m², arbeitet mit Invertertechnik und erreicht im Silent-Modus 39 dB(A). Die Steuerung erfolgt per Fernbedienung oder App, der flache Kältemittelschlauch misst 2,7 cm und die Inbetriebnahme gelingt ohne Installateur.

Unser Fazit
In der Praxis kühlt sie aufgeheizte Räume schnell spürbar herunter und hält die Zieltemperatur stabil, dabei hilft der IEco Modus in der App und der Strombedarf liegt deutlich unter dem typischer Monoblocks. Zu beachten sind der wenig flexible Verbindungsschlauch und das leicht geöffnete Fenster, was bei Positionierung und Einbruchschutz mitgedacht werden sollte.
Mobiles Klimagerät „Breezy Cool Pro 2.0“ von Comfee
Das Comfee Breezy Cool Pro 2.0 ist ein mobiles Klimagerät mit 2,0 kW (7000 BTU) für Räume bis etwa 25 m². Der 4-Wege-Lufteinlass erhöht den Luftdurchsatz für bessere Kühlleistung bei kompakter Bauform, zudem sind Kühlen, Ventilieren und Entfeuchten an Bord. Gesteuert wird per App, Sprachassistent oder Fernbedienung mit Follow-Me-Temperatursensor; das Gerät nutzt R290-Kältemittel und kommt dank Kondensationskühlung ohne separaten Wassertank aus.

Unser Fazit
Kühlt kleine bis mittelgroße Räume spürbar schnell herunter und senkt nebenbei zuverlässig die Luftfeuchte, die App- und Follow-Me-Funktion erleichtern den Alltag. Die Lautstärke ist hörbar und für TV oder Schlafbereiche eher hoch, daher die Platzierung gut planen.
Mobiles Klimagerät „CL 3831“ von Clatronic
Das mobile Klimagerät Clatronic CL 3831 bietet 7.000 BTU beziehungsweise 2,0 kW Kühlleistung für Räume bis etwa 28 m² und beherrscht Kühlen, Entfeuchten und Ventilieren. Zur Ausstattung zählen zwei Ventilatorstufen, Timer, LED-Display und Fernbedienung, die Luftumwälzung liegt bei bis zu 380 m³ pro Stunde. Abluftschlauch und Fensterabdichtung sind enthalten, das Kondensatrecycling reduziert das Entleeren des Wassertanks; der Geräuschpegel liegt laut Datenblatt bei bis zu 65 dB.

Unser Fazit
Senkt die Temperatur in kleinen Zimmern schnell, der Luftstrom wirkt kräftig. Mit extra Fensterkit klappt es auch am Kippfenster, nachts ist es für empfindliche Schläfer eher zu laut.

Weitere gute mobile Klimageräte lt. Erfahrungsberichten

Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der Little Helper-Community erhalten. Folgende Mobile Klimaanlagen wurden für 1-Personen-Haushalte aus eigener Erfahrung empfohlen:

Mobile Klimaanlage 9000 BTU von Woleix
Die Woleix Mobile Klimaanlage mit 9000 BTU kühlt, entfeuchtet und ventiliert und nutzt einen effizienten POSI Kompressor sowie einen Turbo Lüfter mit etwa 230 m³ pro Stunde und 120 Grad Luftauslass für schnelle Verteilung. Dank Kondensatverdampfung ist im Normalbetrieb kein Ablaufschlauch nötig, dazu gibt es 24 Stunden Timer, Fernbedienung, verstellbare Lamellen, waschbaren Filter, Fenster Montageset und Rollen. Das 1000 Watt Gerät wiegt 19 Kilogramm, misst 29,4 x 33 x 68,6 cm und arbeitet laut Datenblatt mit etwa 60 dB.

Unser Fazit
Kühlt kleine bis mittlere Räume spürbar herunter und ist in wenigen Minuten eingerichtet, ideal zum Vorkühlen des Schlafzimmers. Hörbar im Betrieb und mit rund 1 kWh pro Stunde unter Volllast, in schlecht gedämmten Wohnungen stößt die 9000 BTU Variante schneller an Grenzen.
Mobile Klimaanlage 9000 BTU von Kresico
Die mobile Klimaanlage mit 9000 BTU kühlt Räume bis ca. 33 m² und liefert mit 230 m³/h Luftstrom und 120° verstellbarem Luftauslass schnelle, gleichmäßige Ergebnisse. Sie kombiniert Kühlen, Entfeuchten und Ventilieren, lässt sich per 24‑h‑Timer und Fernbedienung steuern und ist dank 360°-Rollen leicht zu bewegen. Ein vibrationsarmer Kompressor, Schalldämmung und das Verdunstungssystem unterstützen einen durchgängigen Betrieb ohne manuelles Entleeren im Alltag.

Unser Fazit
Kühlt in der Praxis 20 bis 30 m² flott herunter und punktet mit einfacher Bedienung; hilfreich ist zudem, dass der Hersteller bei unpassenden Fensterkits zügig passende Lösungen anbietet. Die Lautstärke wird unterschiedlich wahrgenommen und ist nachts hörbar, wie bei mobilen Geräten üblich.
Angebot
Klimagerät Mobil „7000 BTU“ von EUHOMY
Das mobile Klimagerät von EUHOMY bietet vier Funktionen in einem: Kühlen, Entfeuchten, Ventilator und Schlafmodus für Räume bis 20 m². Es arbeitet mit Energieeffizienzklasse A und R290 Kältemittel bei bis zu 48 dB und lässt sich über LED Display, Fernbedienung und 24 Stunden Timer steuern, inklusive Kindersicherung und Wasserstandsanzeige. Mit Rollen, Griffen und Fenster Installationsset ist es schnell aufgestellt und flexibel zwischen Räumen nutzbar.

Unser Fazit
Die punktuelle Kühlung mit sehr kaltem Luftstrom funktioniert im Alltag zuverlässig und entfeuchtet spürbar, das kompakte Format und das Preis Leistungs Verhältnis sind für kleine Arbeits oder Schlafräume stimmig. Für die Nacht direkt neben dem Bett ist es eher zu laut und das mitgelieferte Fensterkit passt oft nicht zu Kippfenstern.
Mobile Klimaanlage 9000 BTU von EUHOMY
Die mobile Klimaanlage von EUHOMY mit 9.000 BTU kühlt Räume bis etwa 25 m² und bietet zusätzlich Entfeuchtung, Ventilatorbetrieb und einen Schlafmodus. Gesteuert wird sie über LED-Display oder Fernbedienung mit Temperaturbereich von 16 bis 32 °C sowie 24-Stunden-Timer und Kindersicherung. Sie arbeitet bis 48 dB, nutzt das Kältemittel R290 in Effizienzklasse A und kommt mit Abluftschlauch, Fenster-Set und Rollen für den einfachen Standortwechsel.

Unser Fazit
In der Praxis kühlt das 9000-BTU-Modell einen 20 bis 25 m² großen Raum zügig und die Entfeuchtung wirkt spürbar, etwa im Keller oder in feuchten Übergangszeiten. Fürs Schlafzimmer ist der Geräuschpegel mit nur zwei Lüfterstufen eher grenzwertig und bei Kippfenstern braucht die Abdichtung oft etwas Eigenbau.
Klimaanlage Mobil 9000 BTU 4-in-1 von Homestix
Die Homestix Klimaanlage Mobil 9000 BTU bietet 2,6 kW Kühlleistung für Räume bis ca. 88 m³ und arbeitet als 4-in-1 Gerät mit Kühlen, Entfeuchten und zweistufiger Ventilation. Über Digitalanzeige, Tastenfeld und Fernbedienung lassen sich 24 Stunden Timer und Schlafmodus einfach steuern. Mit Abluftschlauch und Fensterkit, Rollen für den Transport, Kältemittel R290 und Effizienzklasse A ist sie alltagstauglich ausgestattet, der Geräuschpegel ist mit 60 dB angegeben.

Unser Fazit
Kühlt kleine bis mittlere Räume spürbar und entfeuchtet effektiv, der Timer ist praktisch zum Vorkühlen vor dem Schlafengehen. Im Betrieb ist es hörbar und Schlauch sowie Fensterkit brauchen manchmal etwas Nacharbeit.
Tragbare Klimaanlage „AC515S“ von Dreo
Die Dreo AC515S ist eine kompakte, mobile Klimaanlage mit 10.000 BTU, die Kühlen, Entfeuchten und Ventilieren in einem Gerät vereint. Sie lässt sich per App, Sprachassistent oder Fernbedienung steuern und bietet einen 24‑Stunden‑Timer sowie eine verbesserte Geräuschisolierung für Schlaf- und Arbeitszimmer. Dank kondenswasserarmer Konstruktion ist im Kühlbetrieb meist kein Ablassen nötig, solange die Luftfeuchtigkeit unter etwa 85 Prozent liegt; geeignet für Schiebefenster, nicht für Kipp-/Drehfenster.

Unser Fazit
Überzeugt mit schneller Abkühlung kleiner bis mittelgroßer Räume und smarten Details wie einstellbarem Eco‑Modus, Display‑Aus und Stummschaltung. Das mitgelieferte Fensterkit ist auf Schiebefenster ausgelegt; bei Kippfenstern braucht es eine improvisierte Lösung.
Tragbare Klimaanlage „Dolceclima Slim 8 WWB“ von Olimpia Splendid
Die Olimpia Splendid Dolceclima Slim 8 WWB ist eine besonders schlanke, tragbare Klimaanlage für kleine bis mittelkleine Räume. Mit 8.000 BTU/h beziehungsweise 2,1 kW kühlt, entfeuchtet und belüftet sie und erreicht die Effizienzklasse A. Digitales Bedienfeld, Follow Me Fernbedienung als Thermostat, 360° Rollen sowie ein Fenster- und Abluftschlauch Set erleichtern Bedienung und Umzug von Raum zu Raum.

Unser Fazit
Das sehr schlanke Format liefert für seine Größe einen guten Luftdurchsatz, die Follow Me Fernbedienung steuert die Zieltemperatur dort, wo man sitzt. Im Auto Modus wirkt die Kombination aus Kühlen und Entfeuchten spürbar effizienter als reines Kühlen, nur die Geräusche sind nachts je nach Empfinden etwas zu präsent.

Bestseller: Mobile Klimaanlage

Die meistverkauften mobile Klimageräte in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).

Was wird am häufigsten gekauft?
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Darauf musst du bei einer mobilen Klimaanlage achten

Mobile Klimaanlagen eignen sich perfekt für die Kühlung einzelner Räume in kleinen Wohnungen und sind besonders praktisch für Mieter, die keine fest installierte Klimaanlage montieren dürfen. Sie können flexibel in verschiedenen Räumen eingesetzt werden, wo sie gerade benötigt werden – sei es im Schlafzimmer für angenehme Nächte oder im Homeoffice für produktiveres Arbeiten. Technisch handelt es sich dabei um Teilklimaanlagen mit Kühlfunktion, die nach dem Prinzip eines Kältekreislaufs arbeiten.

Bei der Auswahl eines mobilen Klimageräts für kleine Wohnungen sind mehrere Faktoren entscheidend. Die Kühlleistung muss zur Raumgröße passen, während gleichzeitig Lautstärke und Stromverbrauch in einem akzeptablen Rahmen bleiben. Besonders wichtig ist auch die praktische Handhabung mit Abluftschlauch und Fensterabdichtung. Da mobile Klimageräte weniger effizient als Split-Anlagen arbeiten, sollte auf eine gute Energieeffizienzklasse geachtet werden, um die Betriebskosten im Rahmen zu halten.

Tipp: Den kompakten Ratgeber für Standventilatoren gibt’s hier.

Checkliste

  • Kühlleistung: Die Leistung muss unbedingt zur Raumgröße passen, da mobile Klimageräte ohnehin eine schwächere Leistung als fest installierte Anlagen haben. Bei zu geringer Leistung merkst du kaum einen Kühleffekt im Raum, dafür aber deutlich auf der Stromrechnung. Für kleine Wohnungen reichen meist Geräte mit 7.000 bis 9.000 BTU/h aus.
  • Lautstärke: Mobile Klimaanlagen können sehr laut werden, insbesondere wenn sie auf Hochtouren laufen – viele erreichen mehr als 50 Dezibel, was etwa normaler Gesprächslautstärke entspricht. Da der Kompressor im Innenraum liegt, sind mobile Geräte grundsätzlich lauter als Split-Anlagen. In kleinen Wohnungen ist dies besonders störend, daher solltest du auf die Dezibelangabe auf dem Energielabel achten.
  • Energieeffizienz: Mobile Klimageräte sind etwa 30 bis 50 Prozent weniger effizient als Split-Anlagen und haben einen höheren Stromverbrauch. Achte daher unbedingt auf die Energieeffizienzklasse – idealerweise sollte das Gerät mindestens Klasse A haben. Dies ist besonders wichtig für kleine Haushalte mit begrenztem Budget.
  • Abluftschlauch: Die meisten mobilen Klimageräte benötigen einen Abluftschlauch, der warme Luft ins Freie leitet. Dadurch entsteht jedoch ein Unterdruck im Raum, der neue warme Außenluft nachströmen lässt und die Effizienz reduziert. Du benötigst deshalb eine gute Fensterabdichtung, die oft separat im Baumarkt gekauft werden muss.
  • Mobilität: Der große Vorteil mobiler Klimageräte ist ihre Flexibilität – alle Komponenten sind in einem Gerät verbaut und kein Außenaggregat ist notwendig. Du kannst sie beliebig von Raum zu Raum bewegen und benötigst lediglich eine Steckdose. Für Mietwohnungen ist dies ideal, da keine Zustimmung vom Vermieter erforderlich ist.
  • Zusatzfunktionen: Viele mobile Klimaanlagen bieten zusätzliche Funktionen wie Entfeuchtung, Luftreinigung, Smart-Steuerung oder Timer-Funktionen. Die Entfeuchtungsfunktion sorgt für ein angenehmeres Raumklima, während waschbare oder antibakterielle Filter besonders für Allergiker vorteilhaft sind.
  • Platzbedarf: In kleinen Wohnungen ist der verfügbare Stellplatz begrenzt. Mobile Klimageräte sind zwar platzsparend und einfach zu transportieren, dennoch solltest du die Abmessungen des Geräts vor dem Kauf überprüfen und sicherstellen, dass genügend Platz für eine optimale Luftzirkulation vorhanden ist.

Häufige Fragen

Wie viel Strom verbraucht ein mobiles Klimagerät in einer kleinen Wohnung?

Mobile Klimageräte sind etwa 30 bis 50 Prozent weniger effizient als Split-Anlagen und haben entsprechend höhere Stromkosten. Ein typisches Gerät für kleine Räume verbraucht etwa 800 bis 1.200 Watt pro Stunde, was bei 8 Stunden Betrieb täglich Kosten von circa 2 bis 3 Euro pro Tag verursachen kann.

Kann ich ein mobiles Klimagerät in einer Mietwohnung ohne Erlaubnis verwenden?

Ja, für den Einbau einer mobilen Klimaanlage in der Mietwohnung benötigst du keine Zustimmung vom Vermieter. Mobile Klimageräte eignen sich besonders gut für Mietwohnungen, da keine baulichen Veränderungen notwendig sind und die Installation selbst übernommen werden kann.

Wie laut sind mobile Klimageräte und stören sie die Nachbarn?

Mobile Klimageräte können recht laut werden und erreichen oft mehr als 50 Dezibel, was etwa normaler Gesprächslautstärke entspricht. Da der Kompressor im Innenraum liegt, sind sie grundsätzlich lauter als Split-Anlagen. Die Lautstärke wird meist auf dem Energielabel ausgewiesen, sodass du vor dem Kauf vergleichen kannst.

Funktioniert ein mobiles Klimagerät auch bei geöffnetem Fenster?

Nein, das ist kontraproduktiv, da die meisten mobilen Klimageräte einen Abluftschlauch benötigen, der die warme Luft nach draußen leitet. Bei geöffnetem Fenster strömt kontinuierlich warme Außenluft nach, wodurch das Gerät gegen die Hitze ankämpfen muss und deutlich weniger effizient arbeitet.

Welche Raumgröße kann ein mobiles Klimagerät in einer kleinen Wohnung kühlen?

Die Kühlleistung muss unbedingt zur Raumgröße passen, da mobile Klimageräte ohnehin eine schwächere Leistung als fest installierte Anlagen haben. Für typische WG-Zimmer oder kleine Wohnräume von 15 bis 25 Quadratmetern reichen meist Geräte mit 7.000 bis 9.000 BTU/h aus.

Brauche ich zusätzliches Zubehör für die Installation?

Meist sind keine Fensterabdichtungen im Lieferumfang enthalten, obwohl diese wichtig sind, damit die kalte Luft drinnen und die Wärme draußen bleibt. Du kannst entsprechende Abdichtungen separat im Baumarkt kaufen. Ansonsten benötigst du nur eine normale Steckdose für den Betrieb.

Kann ich ein mobiles Klimagerät das ganze Jahr über nutzen?

Viele mobile Klimaanlagen bieten zusätzliche Funktionen wie Entfeuchtung, Luftreinigung oder sogar Heizen. Solche multifunktionalen Geräte sind praktisch, wenn sie das ganze Jahr über verwendet werden sollen, da sie auch als Luftentfeuchter oder Ventilator dienen können.

Wie oft muss ich Filter und Wartung bei mobilen Klimageräten durchführen?

Mobile Klimageräte haben meist waschbare Filter, die regelmäßig gereinigt werden sollten – etwa alle 2 bis 4 Wochen bei häufiger Nutzung. Antibakterielle Filter sind besonders für Allergiker vorteilhaft. Die Wartung ist deutlich einfacher als bei fest installierten Anlagen und kann selbst durchgeführt werden.

Sind mobile Klimageräte ohne Abluftschlauch eine Alternative?

Es gibt mobile Klimageräte ohne Abluftschlauch, die als flexibelste Variante gelten und nur eine Steckdose benötigen. Diese arbeiten jedoch meist nach dem Prinzip der Verdunstungskühlung und sind in ihrer Kühlleistung begrenzt. Für effektive Kühlung sind Geräte mit Abluftschlauch trotz ihrer Nachteile meist die bessere Wahl.

Lohnt sich der Kauf eines mobilen Klimageräts gegenüber anderen Kühlmethoden?

Mobile Klimageräte sind in der Anschaffung günstiger als fest installierte Anlagen und bieten mehr Kühlleistung als einfache Ventilatoren. Allerdings haben sie höhere Betriebskosten und sind weniger effizient als Split-Anlagen. Für Mieter kleiner Wohnungen sind sie oft die einzige praktikable Lösung für echte Kühlung.

Mehr zu mobilen Klimageräten

Kühlleistung mobiler Klimaanlagen nach Raumgröße

Die Wahl der richtigen Kühlleistung ist entscheidend dafür, ob deine mobile Klimaanlage effektiv arbeitet oder nur Strom verschwendet. Viele kaufen zu schwache oder zu starke Geräte und ärgern sich dann über hohe Stromkosten oder unzureichende Kühlung. Dabei lässt sich mit der passenden Dimensionierung sowohl Geld sparen als auch der Wohnkomfort maximieren.

RaumgrößeEmpfohlene KühlleistungStromverbrauch ca.Ideal fürBesonderheiten
10-20 m²1,5-2,0 kW500-700WWG-Zimmer, kleine StudiowohnungKompakte Geräte, meist günstiger
20-30 m²2,0-2,5 kW700-900WEinzimmerwohnung, größeres ZimmerGutes Preis-Leistungs-Verhältnis
30-40 m²2,5-3,5 kW900-1200WZweizimmerwohnung, offener WohnbereichHöhere Anschaffungskosten, aber effizienter
40-45 m²3,5-4,0 kW1200-1500WGroße Wohnung, mehrere RäumeProfessionelle Geräte, sehr leistungsstark
Nur Luftbefeuchtung65W (Verdunstung)65WSehr kleine Räume, trockene LuftKeine echte Kühlung, nur Verdunstungseffekt

Die richtige Dimensionierung entscheidet über Erfolg und Kosten deiner Klimaanlage. Für die meisten Singlehaushalte sind Geräte mit 2,0 bis 2,5 kW Kühlleistung optimal, da sie kleine bis mittlere Wohnungen effizient kühlen können, ohne die Stromrechnung explodieren zu lassen. Überdimensionierte Anlagen mit 4,0 kW sind meist nur bei sehr großen oder schlecht isolierten Altbauwohnungen nötig. Unterdimensionierte Geräte hingegen laufen permanent auf Vollast, verbrauchen dadurch mehr Strom und verschleißen schneller. Als Faustregel gilt: Pro 10 Quadratmeter benötigst du etwa 800 bis 1000 Watt Kühlleistung, wobei südausgerichtete Räume oder Dachgeschosswohnungen eher mehr benötigen.

Änderungsprotokoll

  • 03.10.2025: Ratgeber aktualisiert

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Redaktion