Die besten Mikrowellen für kleine Küchen

Eine Mikrowelle mit 17 bis 23 Litern ist nur 44 bis 49 cm breit und nimmt trotzdem deinen Speiseteller auf. Welche Modelle wir für die erste eigene Küche empfehlen, liest du hier.

Wir haben kompakte Mikrowellen mit 17 bis 23 Litern für kleine Küchen verglichen und dabei auf Stellfläche, Garraum und Drehteller, Leistung, Bedienung und Preis geachtet. Dafür haben wir Herstellerangaben, die Mikrowellen-Tests der Stiftung Warentest, die Energiespartipps des Umweltbundesamts, Kundenbewertungen und die Erfahrungen aus der Little Helper-Community ausgewertet und Solo-Geräte von Modellen mit Grill unterschieden.

Unsere Favoriten für Mikrowellen

Welche Produkte werden von uns empfohlen?
Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel.

Grill-Mikrowelle mit Keramik-Innenraum von Samsung
Die Samsung ist für kleine Küchen gemacht, in denen nicht nur aufgewärmt, sondern auch Toast und Aufläufe überbacken werden. Der Garraum fasst 23 Liter, auf dem knapp 29 cm großen Drehteller stehen auch große Teller und Vorratsdosen flach. Innen ist sie mit Keramik-Emaille ausgekleidet, Spritzer lassen sich einfach wegwischen und die Wände verfärben sich nicht so schnell. Die elektronische Steuerung bietet 27 Automatikprogramme, dazu eine Auftau- und eine Warmhaltefunktion. Mit 48,9 cm Breite braucht sie rund 5 cm mehr Platz als die kompakten 20-Liter-Geräte, vorher nachmessen lohnt sich. Für Kuchen oder Brötchen ist sie nicht gemacht, dafür fehlt die Heißluft.
Fassungsvermögen: 23 Liter
Leistung: 800 Watt, mit Grill
Maße: 48,9 × 39,2 × 27,5 cm (B × T × H)

Unser Fazit
Wer sonntags für die Woche vorkocht, wärmt hier die ganze Dose auf, ohne umzufüllen. Die Programme übernehmen beim Auftauen das Rechnen nach Gewicht. Durch die dunkle Scheibe ist allerdings schlecht zu sehen, wie weit das Essen ist.
Angebot
Kompakte Grill-Mikrowelle mit 20 Litern von Panasonic
Hier steckt ein Grill in einem Gehäuse, das kaum größer ist als ein einfaches Solo-Gerät: 44 cm breit und 33,3 cm tief. Der Garraum fasst 20 Liter, der Glasdrehteller misst 25,5 cm. Die Mikrowelle arbeitet mit 800 Watt in fünf Stufen, der Grill mit 1.000 Watt, und beides lässt sich kombinieren. Ein Gitterrost liegt bei, damit Toast und Käse von oben bräunen. Eingestellt wird über einen Drehknopf und 13 Automatikprogramme. Einzelne Käufer finden die Programmwahl anfangs umständlich und schlagen im Handbuch nach.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 800 Watt, Grill 1.000 Watt
Maße: 44 × 33,3 × 25,8 cm (B × T × H)

Unser Fazit
Für die Pizza vom Vortag oder ein überbackenes Toastbrot ist das ein guter Mittelweg, ohne dass ein Minibackofen die Arbeitsplatte belegt. Mit 12 kg ist sie schwerer als die meisten Solo-Geräte, für ein wackliges Regal ist sie nichts.
Angebot
Solo-Mikrowelle mit Display von Toshiba
Zeiten lassen sich hier eintippen statt am Regler zu drehen. Über Tasten und LED-Anzeige werden 800 Watt in elf Stufen eingestellt, dazu kommen Expresskochen und Auftauprogramme. Der Garraum fasst 20 Liter, der Drehteller misst 25,5 cm und nimmt normale Speiseteller auf. Mit 44 cm Breite, 36,1 cm Tiefe und 25,5 cm Höhe passt das schwarze Gehäuse auch in eine schmale Küchenzeile. Einen Grill hat es nicht, zum Überbacken braucht es ein anderes Gerät. Käufer loben, dass das Essen auch in der Tellermitte warm wird.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 800 Watt, 11 Stufen
Maße: 44 × 36,1 × 25,5 cm (B × T × H)

Unser Fazit
Kurze Zeiten wie 40 Sekunden für den Kaffee vom Morgen sind über das Display schnell eingegeben. Die Tür geht leicht auf, auch mit einem heißen Teller in der anderen Hand. Das Innenlicht ist allerdings schwach und gelblich, durch die Scheibe ist wenig zu erkennen.
Angebot
Retro-Mikrowelle mit Grill von MEDION
Die türkisfarbene Retro-Mikrowelle hat 20 Liter Garraum, 800 Watt und einen Grill mit 1.000 Watt, dazu drei Kombiprogramme und einen Timer bis 35 Minuten. Der Glasdrehteller misst rund 27 cm, gesteuert wird über Drehregler.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 800 Watt, Grill 1.000 Watt
Maße: 46 × 36 × 25,8 cm (B × T × H)

Unser Fazit
Grill und ein Gerät, das in der offenen Wohnküche gut aussieht: Diese Kombination bietet die türkisfarbene MEDION. Gegenüber den Modellen darüber fehlen Display und Programme, der Timer lässt sich nur grob einstellen, und im Betrieb ist sie etwas lauter.

Weitere gute Mikrowellen lt. Erfahrungsberichten

Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der Little Helper-Community erhalten. Folgende Mikrowellen wurden für 1-Personen-Haushalte aus eigener Erfahrung empfohlen:

Solo-Mikrowelle mit 800 Watt von SHARP
Dieses silberne Solo-Gerät hat 20 Liter Garraum und 800 Watt in fünf Stufen, also etwas mehr Leistung als die meisten günstigen Modelle mit 700 Watt. Zwei Drehregler stellen Leistung und Zeit bis 35 Minuten ein, der Glasdrehteller misst 25,5 cm.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 800 Watt, 5 Stufen
Maße: etwa 45 × 36 × 26 cm (B × T × H)

Unser Fazit
Beim häufigen Auftauen von Tiefgekühltem hilft die Auftaufunktion nach Zeit oder Gewicht. Das Innenlicht ist eher schwach, der Garzustand ist durch die Scheibe nicht immer gut zu sehen.
Flache Solo-Mikrowelle in Schwarz von Comfee
Mit 43,4 cm Breite und 32,9 cm Tiefe ist dieses 20-Liter-Gerät eines der schmalsten in unserer Auswahl und passt auch auf eine knappe Arbeitsplatte. Es arbeitet mit 700 Watt in fünf Stufen, zwei Drehregler stellen Leistung und Zeit bis 30 Minuten ein.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 700 Watt, 5 Stufen
Maße: 43,4 × 32,9 × 24,1 cm (B × T × H)

Unser Fazit
Kaffee, Suppe und das Mittagessen aus der Dose sind für die schmale Comfee kein Problem. Beim Auftauen größerer Portionen sollte das Essen zwischendurch gewendet werden, sonst taut die Mitte nicht gleichmäßig auf.
Retro-Mikrowelle „Proclean 3010“ in Rot von Cecotec
Die rote Retro-Mikrowelle hat 20 Liter Garraum, 700 Watt in sechs Stufen, Innenlicht und eine Auftaufunktion. Zwei Drehregler stellen Leistung und Zeit bis 30 Minuten ein.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 700 Watt, 6 Stufen
Maße: 44,7 × 35 × 25,8 cm (B × T × H)

Unser Fazit
Retro-Look in Rot ohne Grill bietet die Cecotec. Die Skalen an den Reglern sind klein gedruckt und nicht immer gut ablesbar.
Solo-Mikrowelle in Weiß von Exquisit
Dieses weiße Solo-Gerät hat 20 Liter Garraum, 700 Watt in fünf Stufen und einen herausnehmbaren Glasdrehteller mit 25,5 cm. Zwei Drehregler stellen Leistung und Zeit ein, weitere Programme gibt es nicht.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 700 Watt, 5 Stufen
Maße: 44 × 32,4 × 25,8 cm (B × T × H)

Unser Fazit
Nur aufwärmen und auftauen, ohne Programme: Mehr verlangt diese Exquisit nicht, und mehr kann sie auch nicht. Die Nullstellung der Regler ist schlecht zu erkennen, die passenden Zeiten müssen anfangs ausprobiert werden.
Angebot
Kleine Solo-Mikrowelle mit 17 Litern von MEDION
Mit 17 Litern ist dieses hellgraue Gerät die kleinste Solo-Mikrowelle in unserer Auswahl und reicht für eine Portion. Es arbeitet mit 700 Watt in fünf Stufen, die zwei Drehregler erklären sich von selbst, und der Drehteller darf in die Spülmaschine.
Fassungsvermögen: 17 Liter
Leistung: 700 Watt, 5 Stufen
Maße: 44 × 36 × 24 cm (B × T × H)

Unser Fazit
Im Singlehaushalt, in dem vor allem Reste und Getränke warm werden, reicht die kleine MEDION aus. Im Betrieb ist sie deutlich hörbar und das Endsignal ist laut, was in einer Einzimmerwohnung stören kann.

Bestseller: Mikrowelle

Die meistverkauften kleinen Mikrowellen in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).

Was wird am häufigsten gekauft?
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Darauf musst du bei einer Mikrowelle achten

Die Arbeitsplatte ist oft nur einen Meter lang, und neben Wasserkocher und Schneidebrett bleibt für die Mikrowelle eine Ecke von etwa 45 mal 35 Zentimetern. Genau dort zeigt sich, ob ein Gerät passt: Die Tür muss ganz aufgehen, oben und an den Seiten braucht es Luft, und der große Teller soll sich noch drehen können. Ob du nur Reste vom Vortag aufwärmst oder auch mal einen Toast überbackst, entscheidet zwischen Solo-Gerät und Grill.

Die Literzahl sagt wenig darüber, was im Alltag hineinpasst. Auf einem 24,5-cm-Drehteller wird ein großer Speiseteller schnell knapp, ein Gerät mit 25,5 oder 27 cm Drehteller hat dafür mehr Luft, obwohl beide 20 Liter fassen. Nimm deshalb deinen größten Teller und deine liebste Vorratsdose als Maßstab und vergleiche beides mit dem Drehteller, nicht mit der Literangabe. Sonst stellst du das Essen am Ende schräg hinein, und es bleibt in der Mitte kalt.

Tipp: Kochst du gern mit dem Ofen, etwa Aufbackbrötchen oder Ofengemüse, ist ein kompakter Backofen die bessere Ergänzung zur Mikrowelle. Unsere Empfehlungen für Backöfen findest du hier.

Checkliste

  • Stellfläche: Miss vor dem Kauf Breite, Tiefe und Höhe deines Stellplatzes und rechne die Lüftungsabstände aus der Bedienungsanleitung dazu, die je nach Modell oben und an den Seiten bis zu 20 cm betragen. Prüfe auch, ob die Tür ganz aufgeht und das Kabel ohne Verlängerung bis zur Steckdose reicht.
  • Garraum: Miss deinen größten Teller und deine größte Vorratsdose und vergleiche sie mit dem Durchmesser des Drehtellers im Datenblatt. Die Literzahl allein sagt wenig: Zwei Geräte mit 20 Litern können Drehteller von 24,5 und 27 cm haben.
  • Leistung: Wähle eine Mikrowellenleistung zwischen 700 und 900 Watt, das reicht im Haushalt zum Aufwärmen und Auftauen. Mehr Watt brauchst du nicht unbedingt, denn eine höhere Leistung heißt nicht automatisch, dass das Essen gleichmäßiger warm wird.
  • Grill: Überlege vor dem Kauf, ob du nur aufwärmst und auftaust oder auch Toast und kleine Aufläufe überbacken möchtest. Für das Erste reicht ein Solo-Gerät, das in Tests oft besser abschneidet als Grillmodelle. Ein Grill mit rund 1.000 Watt bräunt Käse und Toast, einen Backofen ersetzt er aber nicht.
  • Bedienung: Prüfe, ob du lieber mit zwei Drehreglern oder mit Tasten und Display arbeitest. Drehregler verstehst du sofort, ein Display stellt kurze Zeiten genauer ein und zeigt die Restzeit. Steht die Mikrowelle nah am Bett oder Schreibtisch, achte auf ein leises oder abschaltbares Endsignal.
  • Innenraum: Achte auf einen Garraum aus Emaille oder Keramik und einen herausnehmbaren Drehteller, der in die Spülmaschine darf. Spritzer von Soße und Suppe wischst du dann mit einem feuchten Tuch weg, ohne zu schrubben.
  • Stromkosten: Mikrowellen haben kein Energielabel. Vergleiche deshalb die Leistungsaufnahme im Datenblatt und überlege, ob du eine Uhr im Display wirklich brauchst, denn Anzeige und Bereitschaft verbrauchen das ganze Jahr Strom. Eine schaltbare Steckdosenleiste bringt den Verbrauch im Stand-by auf null.

Häufige Fragen

Kann eine Mikrowelle mit 20 Litern genauso wenig Platz brauchen wie eine mit 17 Litern?

Ja, das kommt vor, weil die Gehäuse unterschiedlich geschnitten sind. In unserer Auswahl sind das kleinste 17-Liter-Gerät und das 20-Liter-Gerät mit Grill beide 44 cm breit. Vergleiche deshalb Breite und Tiefe statt nur das Fassungsvermögen und rechne die Lüftungsabstände dazu.

Ist ein offenes Küchenregal ein geeigneter Stellplatz?

Ein offenes Regal kommt infrage, wenn die Anleitung diese Aufstellung erlaubt und alle Lüftungsabstände eingehalten werden. Prüfe vor dem Kauf die Tragfähigkeit des Regals, die nutzbare Tiefe und den Platz für die geöffnete Tür. Die Geräte in unserer Auswahl wiegen etwa 9 bis 15 kg, und eine enge Nische eignet sich nicht automatisch für ein freistehendes Modell.

Lohnt sich ein Gerät ohne Drehteller für rechteckige Vorratsdosen?

Ein Gerät mit festem Garraumboden nimmt rechteckige Behälter besser auf, weil die Ecken keinen Platz zum Drehen brauchen. Miss trotzdem die nutzbare Bodenfläche und die Türöffnung aus. Achte darauf, dass es sich tatsächlich um eine Bauweise ohne Drehteller handelt und nicht nur um einen abschaltbaren Drehteller.

Bedeutet eine Edelstahlfront auch einen Edelstahl-Garraum?

Nein, die Materialangabe kann sich nur auf die Front oder das Gehäuse beziehen. Suche in den technischen Daten ausdrücklich nach „Garraummaterial“ oder „Innenraum“. Auch die Bezeichnung „Keramikboden“ beschreibt zunächst nur den Boden und nicht unbedingt alle Innenwände.

Wann rechtfertigt Invertertechnik einen höheren Kaufpreis?

Invertertechnik regelt die Leistung bei niedrigen Stufen gleichmäßig, während herkömmliche Geräte zwischen voller Leistung und Pausen wechseln. Das kann beim häufigen Auftauen oder bei empfindlichen Lebensmitteln interessant sein, in Tests brachte die Technik aber nicht immer gleichmäßigere Ergebnisse. Wärmst du vor allem auf, ist der Aufpreis nicht unbedingt nötig. Passende Innenmaße und eine gute Bedienung bleiben wichtiger.

Welches Zubehör sollte im Kaufpreis enthalten sein?

Bei einem Gerät mit Drehteller gehören der passende Teller und seine Halterung dazu. Bei Grillgeräten prüfst du zusätzlich, ob ein Grillrost beiliegt. Eine Abdeckhaube oder mikrowellengeeignetes Geschirr ist meist nicht dabei, plane dafür ein paar Euro extra ein.

Wie lassen sich die späteren Stromkosten vor dem Kauf abschätzen?

Entscheidend ist die elektrische Leistungsaufnahme, die höher liegt als die angegebene Mikrowellenleistung. Ein Rechenbeispiel: Bei 1.200 Watt Aufnahme, 5 Minuten Betrieb am Tag und 35 Cent pro Kilowattstunde kommst du auf rund 36,5 kWh und knapp 13 Euro im Jahr. Grillbetrieb und Stand-by kommen dazu.

Mehr zu kleinen Mikrowellen

Welche Größe passt zu deinem Geschirr?

Die Literangabe klingt genau, sagt aber wenig darüber, was hineinpasst. Entscheidend ist der Drehteller, und der wächst zwischen 17 und 23 Litern stärker als das Gehäuse. Die Werte in der Tabelle stammen aus den Datenblättern der Geräte in diesem Ratgeber.

GerätAußenbreiteDrehtellerPasst für
17 Liter, Solo44 bis 45 cm24,5 cmSuppenteller, kleine Dosen
20 Liter, Solo43 bis 45 cm24,5 bis 25,5 cmSpeiseteller bis etwa 25 cm
20 Liter mit Grill44 bis 46 cm25,5 bis 27 cmTeller, kleine Auflaufform
23 Liter mit Grill49 cmknapp 29 cmgroße Teller, Dosen für zwei Tage

In einer kleinen Küche zählt weniger der letzte Zentimeter Breite als die Frage, ob dein Lieblingsteller flach hineinpasst. Zwischen 17 und 20 Litern ändert sich die Außenbreite kaum, der Drehteller wächst aber um bis zu 2,5 cm. Einen 23-Liter-Garraum brauchst du nicht unbedingt, außer du kochst gern vor und wärmst größere Dosen auf.

Quellen

Änderungsprotokoll

  • 03.10.2026: Ratgeber aktualisiert

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Redaktion