Inhalt
Wir haben kompakte Mikrowellen mit 17 bis 23 Litern für kleine Küchen verglichen und dabei auf Stellfläche, Garraum und Drehteller, Leistung, Bedienung und Preis geachtet. Dafür haben wir Herstellerangaben, die Mikrowellen-Tests der Stiftung Warentest, die Energiespartipps des Umweltbundesamts, Kundenbewertungen und die Erfahrungen aus der Little Helper-Community ausgewertet und Solo-Geräte von Modellen mit Grill unterschieden.
Unsere Favoriten für Mikrowellen
Welche Produkte werden von uns empfohlen?
Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel.
Fassungsvermögen: 23 Liter
Leistung: 800 Watt, mit Grill
Maße: 48,9 × 39,2 × 27,5 cm (B × T × H)
Unser Fazit
Wer sonntags für die Woche vorkocht, wärmt hier die ganze Dose auf, ohne umzufüllen. Die Programme übernehmen beim Auftauen das Rechnen nach Gewicht. Durch die dunkle Scheibe ist allerdings schlecht zu sehen, wie weit das Essen ist.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 800 Watt, Grill 1.000 Watt
Maße: 44 × 33,3 × 25,8 cm (B × T × H)
Unser Fazit
Für die Pizza vom Vortag oder ein überbackenes Toastbrot ist das ein guter Mittelweg, ohne dass ein Minibackofen die Arbeitsplatte belegt. Mit 12 kg ist sie schwerer als die meisten Solo-Geräte, für ein wackliges Regal ist sie nichts.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 800 Watt, 11 Stufen
Maße: 44 × 36,1 × 25,5 cm (B × T × H)
Unser Fazit
Kurze Zeiten wie 40 Sekunden für den Kaffee vom Morgen sind über das Display schnell eingegeben. Die Tür geht leicht auf, auch mit einem heißen Teller in der anderen Hand. Das Innenlicht ist allerdings schwach und gelblich, durch die Scheibe ist wenig zu erkennen.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 800 Watt, Grill 1.000 Watt
Maße: 46 × 36 × 25,8 cm (B × T × H)
Unser Fazit
Grill und ein Gerät, das in der offenen Wohnküche gut aussieht: Diese Kombination bietet die türkisfarbene MEDION. Gegenüber den Modellen darüber fehlen Display und Programme, der Timer lässt sich nur grob einstellen, und im Betrieb ist sie etwas lauter.
Weitere gute Mikrowellen lt. Erfahrungsberichten
Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der Little Helper-Community erhalten. Folgende Mikrowellen wurden für 1-Personen-Haushalte aus eigener Erfahrung empfohlen:
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 800 Watt, 5 Stufen
Maße: etwa 45 × 36 × 26 cm (B × T × H)
Unser Fazit
Beim häufigen Auftauen von Tiefgekühltem hilft die Auftaufunktion nach Zeit oder Gewicht. Das Innenlicht ist eher schwach, der Garzustand ist durch die Scheibe nicht immer gut zu sehen.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 700 Watt, 5 Stufen
Maße: 43,4 × 32,9 × 24,1 cm (B × T × H)
Unser Fazit
Kaffee, Suppe und das Mittagessen aus der Dose sind für die schmale Comfee kein Problem. Beim Auftauen größerer Portionen sollte das Essen zwischendurch gewendet werden, sonst taut die Mitte nicht gleichmäßig auf.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 700 Watt, 6 Stufen
Maße: 44,7 × 35 × 25,8 cm (B × T × H)
Unser Fazit
Retro-Look in Rot ohne Grill bietet die Cecotec. Die Skalen an den Reglern sind klein gedruckt und nicht immer gut ablesbar.
Fassungsvermögen: 20 Liter
Leistung: 700 Watt, 5 Stufen
Maße: 44 × 32,4 × 25,8 cm (B × T × H)
Unser Fazit
Nur aufwärmen und auftauen, ohne Programme: Mehr verlangt diese Exquisit nicht, und mehr kann sie auch nicht. Die Nullstellung der Regler ist schlecht zu erkennen, die passenden Zeiten müssen anfangs ausprobiert werden.
Fassungsvermögen: 17 Liter
Leistung: 700 Watt, 5 Stufen
Maße: 44 × 36 × 24 cm (B × T × H)
Unser Fazit
Im Singlehaushalt, in dem vor allem Reste und Getränke warm werden, reicht die kleine MEDION aus. Im Betrieb ist sie deutlich hörbar und das Endsignal ist laut, was in einer Einzimmerwohnung stören kann.
Bestseller: Mikrowelle
Die meistverkauften kleinen Mikrowellen in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).
Was wird am häufigsten gekauft?
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Darauf musst du bei einer Mikrowelle achten
Die Arbeitsplatte ist oft nur einen Meter lang, und neben Wasserkocher und Schneidebrett bleibt für die Mikrowelle eine Ecke von etwa 45 mal 35 Zentimetern. Genau dort zeigt sich, ob ein Gerät passt: Die Tür muss ganz aufgehen, oben und an den Seiten braucht es Luft, und der große Teller soll sich noch drehen können. Ob du nur Reste vom Vortag aufwärmst oder auch mal einen Toast überbackst, entscheidet zwischen Solo-Gerät und Grill.
Die Literzahl sagt wenig darüber, was im Alltag hineinpasst. Auf einem 24,5-cm-Drehteller wird ein großer Speiseteller schnell knapp, ein Gerät mit 25,5 oder 27 cm Drehteller hat dafür mehr Luft, obwohl beide 20 Liter fassen. Nimm deshalb deinen größten Teller und deine liebste Vorratsdose als Maßstab und vergleiche beides mit dem Drehteller, nicht mit der Literangabe. Sonst stellst du das Essen am Ende schräg hinein, und es bleibt in der Mitte kalt.
Tipp: Kochst du gern mit dem Ofen, etwa Aufbackbrötchen oder Ofengemüse, ist ein kompakter Backofen die bessere Ergänzung zur Mikrowelle. Unsere Empfehlungen für Backöfen findest du hier.
Checkliste
- Stellfläche: Miss vor dem Kauf Breite, Tiefe und Höhe deines Stellplatzes und rechne die Lüftungsabstände aus der Bedienungsanleitung dazu, die je nach Modell oben und an den Seiten bis zu 20 cm betragen. Prüfe auch, ob die Tür ganz aufgeht und das Kabel ohne Verlängerung bis zur Steckdose reicht.
- Garraum: Miss deinen größten Teller und deine größte Vorratsdose und vergleiche sie mit dem Durchmesser des Drehtellers im Datenblatt. Die Literzahl allein sagt wenig: Zwei Geräte mit 20 Litern können Drehteller von 24,5 und 27 cm haben.
- Leistung: Wähle eine Mikrowellenleistung zwischen 700 und 900 Watt, das reicht im Haushalt zum Aufwärmen und Auftauen. Mehr Watt brauchst du nicht unbedingt, denn eine höhere Leistung heißt nicht automatisch, dass das Essen gleichmäßiger warm wird.
- Grill: Überlege vor dem Kauf, ob du nur aufwärmst und auftaust oder auch Toast und kleine Aufläufe überbacken möchtest. Für das Erste reicht ein Solo-Gerät, das in Tests oft besser abschneidet als Grillmodelle. Ein Grill mit rund 1.000 Watt bräunt Käse und Toast, einen Backofen ersetzt er aber nicht.
- Bedienung: Prüfe, ob du lieber mit zwei Drehreglern oder mit Tasten und Display arbeitest. Drehregler verstehst du sofort, ein Display stellt kurze Zeiten genauer ein und zeigt die Restzeit. Steht die Mikrowelle nah am Bett oder Schreibtisch, achte auf ein leises oder abschaltbares Endsignal.
- Innenraum: Achte auf einen Garraum aus Emaille oder Keramik und einen herausnehmbaren Drehteller, der in die Spülmaschine darf. Spritzer von Soße und Suppe wischst du dann mit einem feuchten Tuch weg, ohne zu schrubben.
- Stromkosten: Mikrowellen haben kein Energielabel. Vergleiche deshalb die Leistungsaufnahme im Datenblatt und überlege, ob du eine Uhr im Display wirklich brauchst, denn Anzeige und Bereitschaft verbrauchen das ganze Jahr Strom. Eine schaltbare Steckdosenleiste bringt den Verbrauch im Stand-by auf null.
Häufige Fragen
Ja, das kommt vor, weil die Gehäuse unterschiedlich geschnitten sind. In unserer Auswahl sind das kleinste 17-Liter-Gerät und das 20-Liter-Gerät mit Grill beide 44 cm breit. Vergleiche deshalb Breite und Tiefe statt nur das Fassungsvermögen und rechne die Lüftungsabstände dazu.
Ein offenes Regal kommt infrage, wenn die Anleitung diese Aufstellung erlaubt und alle Lüftungsabstände eingehalten werden. Prüfe vor dem Kauf die Tragfähigkeit des Regals, die nutzbare Tiefe und den Platz für die geöffnete Tür. Die Geräte in unserer Auswahl wiegen etwa 9 bis 15 kg, und eine enge Nische eignet sich nicht automatisch für ein freistehendes Modell.
Ein Gerät mit festem Garraumboden nimmt rechteckige Behälter besser auf, weil die Ecken keinen Platz zum Drehen brauchen. Miss trotzdem die nutzbare Bodenfläche und die Türöffnung aus. Achte darauf, dass es sich tatsächlich um eine Bauweise ohne Drehteller handelt und nicht nur um einen abschaltbaren Drehteller.
Nein, die Materialangabe kann sich nur auf die Front oder das Gehäuse beziehen. Suche in den technischen Daten ausdrücklich nach „Garraummaterial“ oder „Innenraum“. Auch die Bezeichnung „Keramikboden“ beschreibt zunächst nur den Boden und nicht unbedingt alle Innenwände.
Invertertechnik regelt die Leistung bei niedrigen Stufen gleichmäßig, während herkömmliche Geräte zwischen voller Leistung und Pausen wechseln. Das kann beim häufigen Auftauen oder bei empfindlichen Lebensmitteln interessant sein, in Tests brachte die Technik aber nicht immer gleichmäßigere Ergebnisse. Wärmst du vor allem auf, ist der Aufpreis nicht unbedingt nötig. Passende Innenmaße und eine gute Bedienung bleiben wichtiger.
Bei einem Gerät mit Drehteller gehören der passende Teller und seine Halterung dazu. Bei Grillgeräten prüfst du zusätzlich, ob ein Grillrost beiliegt. Eine Abdeckhaube oder mikrowellengeeignetes Geschirr ist meist nicht dabei, plane dafür ein paar Euro extra ein.
Entscheidend ist die elektrische Leistungsaufnahme, die höher liegt als die angegebene Mikrowellenleistung. Ein Rechenbeispiel: Bei 1.200 Watt Aufnahme, 5 Minuten Betrieb am Tag und 35 Cent pro Kilowattstunde kommst du auf rund 36,5 kWh und knapp 13 Euro im Jahr. Grillbetrieb und Stand-by kommen dazu.
Mehr zu kleinen Mikrowellen
Welche Größe passt zu deinem Geschirr?
Die Literangabe klingt genau, sagt aber wenig darüber, was hineinpasst. Entscheidend ist der Drehteller, und der wächst zwischen 17 und 23 Litern stärker als das Gehäuse. Die Werte in der Tabelle stammen aus den Datenblättern der Geräte in diesem Ratgeber.
| Gerät | Außenbreite | Drehteller | Passt für |
|---|---|---|---|
| 17 Liter, Solo | 44 bis 45 cm | 24,5 cm | Suppenteller, kleine Dosen |
| 20 Liter, Solo | 43 bis 45 cm | 24,5 bis 25,5 cm | Speiseteller bis etwa 25 cm |
| 20 Liter mit Grill | 44 bis 46 cm | 25,5 bis 27 cm | Teller, kleine Auflaufform |
| 23 Liter mit Grill | 49 cm | knapp 29 cm | große Teller, Dosen für zwei Tage |
In einer kleinen Küche zählt weniger der letzte Zentimeter Breite als die Frage, ob dein Lieblingsteller flach hineinpasst. Zwischen 17 und 20 Litern ändert sich die Außenbreite kaum, der Drehteller wächst aber um bis zu 2,5 cm. Einen 23-Liter-Garraum brauchst du nicht unbedingt, außer du kochst gern vor und wärmst größere Dosen auf.
Quellen
- Umweltbundesamt: „Mikrowelle“
- Stiftung Warentest: „Mikrowellen im Test“
Änderungsprotokoll
- 03.10.2026: Ratgeber aktualisiert
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