Die besten Entsafter für kleine Küchen

Ein Einfüllschacht ab 70 mm spart das Vorschneiden, spülmaschinenfeste Teile sparen Zeit beim Abwasch. Unsere Entsafter für kleine Küchen reichen vom kompakten Einstieg bis zur 1.100-Watt-Zentrifuge.

Für diesen Ratgeber haben wir Zentrifugalentsafter für die kleine Küche verglichen, nach Einfüllschacht, Stellfläche, Reinigung, Lautstärke und Preis. Grundlage waren die Datenblätter der Hersteller, Kundenbewertungen, der Entsafter-Test der Stiftung Warentest und die Erfahrungen aus der Little Helper-Community.

Unsere Favoriten für Entsafter

Welche Produkte werden von uns empfohlen?
Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel.

Angebot
Entsafter „7000 Serie“ von Philips
Der Entsafter aus der 7000er-Serie arbeitet mit 1.100 Watt und zwei Geschwindigkeitsstufen, damit lassen sich weiche Beeren und harte Karotten jeweils passend verarbeiten. Durch den XXL-Einfüllschacht passen viele Äpfel ungeschnitten, nur große Früchte müssen geteilt werden. In einem Durchgang entstehen bis zu 2 Liter Saft. Mit 30 x 25 x 45 cm und 4,5 kg ist das Gerät allerdings ein Brocken, der eher auf der Arbeitsplatte stehen bleibt als im Schrank verschwindet. Die abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest. Für ein einzelnes Glas am Morgen braucht es diese Leistung nicht unbedingt, bei Saft für zwei oder bei hartem Gemüse spielt sie ihre Stärke aus.
Leistung: 1.100 W, 2 Stufen
Kapazität: bis 2 l Saft je Durchgang
Spülmaschine: ja, abnehmbare Teile

Unser Fazit
Käufer loben Saftgeschmack, Verarbeitung und die schnelle Reinigung. Bei Lautstärke und Haltbarkeit gibt es in den Bewertungen aber auch Kritik. Wer täglich entsaftet und Platz auf der Arbeitsplatte hat, bekommt hier das stärkste Gerät unter den Favoriten.
Entsafter „VitaJuice 3“ von Bosch
Der VitaJuice 3 arbeitet mit 700 Watt und zwei Stufen. Der Einfüllschacht misst 73 mm, kleinere Äpfel gehen also ganz hinein. Der Saftbehälter fasst 1,25 Liter, der Tresterbehälter 2 Liter, sodass auch Saft für Gäste ohne Zwischenleeren entsteht. Mit 4,4 kg steht das Gerät sicher auf der Arbeitsplatte. Alle abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest, und eine Bürste für das Sieb liegt bei.
Leistung: 700 W, 2 Stufen
Kapazität: Saftbehälter 1,25 l, Trester 2 l
Spülmaschine: ja, abnehmbare Teile

Unser Fazit
Die mitgelieferte Bürste macht beim Spülen den Unterschied, das heben viele Käufer hervor. Der Saft fällt mild aus. Einzelne Bewertungen bemängeln eine geringere Saftausbeute als erwartet.
Angebot
Entsafter „5000 Serie“ mit 800 Watt von Philips
Mit 800 Watt und einem 75 mm breiten Einfüllschacht verarbeitet dieser Entsafter viele Obst- und Gemüsesorten ohne Vorschneiden. Bis zu 2 Liter Saft entstehen in einem Durchgang. Das Gerät misst 24 x 22 x 40 cm und braucht damit weniger Platz als die großen Modelle. Die abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest.
Leistung: 800 W
Kapazität: bis 2 l Saft je Durchgang
Spülmaschine: ja, abnehmbare Teile

Unser Fazit
Als günstigere Alternative deckt er den Alltag mit Äpfeln, Karotten und Ingwer gut ab. Käufer loben die einfache Reinigung. Kritik gibt es an der Lautstärke und an der Lebensdauer einzelner Geräte.

Weitere gute Entsafter lt. Erfahrungsberichten

Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der Little Helper-Community erhalten. Folgende Entsafter wurden für 1-Personen-Haushalte aus eigener Erfahrung empfohlen:

Entsafter „VitaJuice 4“ von Bosch
Der VitaJuice 4 ist mit 1.200 Watt und drei Stufen das kräftigste Gerät im Vergleich. Der Saftbehälter fasst wie beim VitaJuice 3 1,25 Liter, mit 6 kg ist der Entsafter aber deutlich schwerer. Die abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest. Für eine kleine Küche ist das Gerät eher groß, es lohnt sich vor allem bei großen Mengen harten Gemüses.
Leistung: 1.200 W, 3 Stufen
Kapazität: Saftbehälter 1,25 l
Spülmaschine: ja, abnehmbare Teile

Unser Fazit
Drei Stufen erlauben eine feinere Abstimmung zwischen weichem Obst und harten Rüben. Käufer loben Qualität, Stabilität und Saftausbeute. Für ein Glas am Morgen ist das Gerät überdimensioniert, und beim Reinigen ist mehr zu tun als beim kleineren Modell.
Entsafter „Kult X“ von WMF
Der Kult X ist ein Zentrifugalentsafter mit 500 Watt, zwei Stufen und Gehäuse aus Edelstahl. Zum Lieferumfang gehört ein Saftkrug mit 1,2 Litern und Schaumfilter, der den Schaum beim Ausgießen zurückhält. Das Gerät misst 31 x 21 x 41 cm, die abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest.
Leistung: 500 W, 2 Stufen
Kapazität: Saftkrug 1,2 l
Spülmaschine: ja, abnehmbare Teile

Unser Fazit
Optik und Edelstahl machen ihn zum Hingucker auf der Arbeitsplatte, und der Schaumfilter ist im Alltag praktisch. Einige Käufer berichten allerdings von Defekten bei der ersten Nutzung und einem gebrochenen Deckel.
Angebot
Entsafter „5000 Serie“ kompakt von Philips
3.651 Bewertungen
Entsafter „5000 Serie“ kompakt von Philips
Die kompakte Variante der 5000er-Serie arbeitet mit 500 Watt und misst nur 23 x 19 x 30 cm bei 2 kg. In einem Durchgang entstehen bis zu 1,5 Liter Saft, der Tresterbehälter fasst 1 Liter. Die abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest.
Leistung: 500 W
Kapazität: bis 1,5 l Saft je Durchgang
Spülmaschine: ja, abnehmbare Teile

Unser Fazit
Für kleine Küchen ist das der platzsparendste Entsafter im Vergleich, er passt auch in einen Unterschrank. Käufer loben Saftausbeute und schnelle Reinigung. Bei größeren Mengen muss der Tresterbehälter öfter geleert werden.
Entsafter „ES 3566“ von Severin
Der günstige Einstieg arbeitet mit 400 Watt und zwei Stufen, die Einfüllöffnung misst 6 cm. Der Saftbehälter fasst 500 ml, der Tresterbehälter 1,5 Liter. Die Teile sind nicht spülmaschinengeeignet und werden von Hand gereinigt.
Leistung: 400 W, 2 Stufen
Kapazität: Saft 0,5 l, Trester 1,5 l
Spülmaschine: nein, Handwäsche

Unser Fazit
Wer erst ausprobieren möchte, ob frischer Saft zum Alltag passt, findet hier den günstigsten Einstieg. Viele Käufer sind zufrieden, einige berichten aber von Defekten nach kurzer Zeit. Das Spülen von Hand macht mehr Arbeit als bei den anderen Geräten.

Bestseller: Entsafter

Die meistverkauften Entsafter in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).

Was wird am häufigsten gekauft?
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Darauf musst du bei einem Entsafter achten

Drei Äpfel, zwei Karotten, ein Stück Ingwer, und kurz darauf läuft der Saft ins Glas. Ein Zentrifugalentsafter reibt die Zutaten mit einer schnell drehenden Scheibe klein und schleudert den Saft durch ein feines Sieb. Danach kommt der Teil, der über die Freude am Gerät entscheidet: Sieb, Deckel und Tresterbehälter wollen gespült werden, und das Gerät braucht einen Platz, an dem es nicht im Weg steht.

Die Stiftung Warentest beschreibt Zentrifugen als schnell und ergiebig, sie lassen sich leichter reinigen als Saftpressen und kosten meist weniger. Dafür arbeiten sie laut, und der Saft trennt sich eher in einen klaren und einen trüben Teil. Für ein bis zwei Gläser am Morgen zählen deshalb vor allem ein breiter Einfüllschacht, wenige Teile zum Spülen und ein Gerät, das unter deinen Hängeschrank passt.

Tipp: Du willst ganze Früchte samt Fruchtfleisch und Banane trinken? Dafür ist ein Smoothie-Maker gemacht. Unsere Empfehlungen für Smoothie-Maker findet ihr hier.

Checkliste

  • Einfüllschacht: Prüfe den Durchmesser in Millimetern statt nur „XL“ oder „XXL“. Ab etwa 70 mm passen kleinere Äpfel ganz hinein, und du sparst dir das Vorschneiden. Große Äpfel und Rote Bete teilst du trotzdem.
  • Stellfläche: Miss die Arbeitsplatte und den Abstand bis zum Hängeschrank. Viele Zentrifugen sind rund 40 cm hoch, zum Nachfüllen brauchst du darüber noch Luft für den Stopfer.
  • Reinigung: Prüfe, welche Teile in die Spülmaschine dürfen und ob eine Bürste für das Sieb dabei ist. Das feine Sieb macht beim Spülen die meiste Arbeit.
  • Behälter: Wähle den Saftbehälter nach deiner Portion. Für ein bis zwei Gläser reichen 0,5 bis 1 Liter, ein großer Krug ist nicht unbedingt nötig und braucht Platz im Schrank.
  • Leistung: Überlege, was du entsaften willst. Für Äpfel und Karotten sind 500 bis 800 Watt üblich, zwei Stufen helfen beim Wechsel zwischen weichem Obst und hartem Gemüse.
  • Lautstärke: Lies in den Bewertungen nach, wie laut das Gerät im Alltag ist, wenn Küche und Wohnraum ineinander übergehen. Ist dir Ruhe wichtiger als Tempo, ist ein Slow Juicer die leisere Wahl.

Häufige Fragen

Reicht ein Saftbehälter mit 500 ml, wenn gelegentlich Besuch kommt?

Ein Behälter mit 500 ml fasst zwei Gläser à 250 ml. Für eine kleine Runde reicht das, wenn du zwischendurch umfüllst. Kommt öfter Besuch, ist ein Krug mit 1 bis 1,25 Litern bequemer, er braucht aber mehr Platz im Schrank.

Ist ein hinten angesetzter oder ein eingebauter Tresterbehälter platzsparender?

Ein hinten angesetzter Tresterbehälter macht das Gerät tiefer, fasst dafür meist mehr und lässt sich schnell leeren. Ein Behälter im Gehäuse spart Fläche. Vergleiche deshalb die Gesamtmaße mit Behältern, nicht nur die des Motorblocks.

Passt ein Entsafter unter einen Hängeschrank?

Viele Zentrifugen sind 40 bis 45 cm hoch. Unter einem Hängeschrank mit 50 cm Abstand stehen sie gut, zum Nachfüllen ziehst du sie aber nach vorn. Miss den Abstand vor dem Kauf und rechne den Stopfer mit ein.

Spart ein Einfüllschacht mit 75 mm tatsächlich das Schneidebrett?

Kleinere Äpfel und Karotten passen ganz hinein, große Äpfel, Ananas oder Rote Bete musst du trotzdem teilen. Ein breiter Schacht spart also Zeit, ersetzt das Messer aber nicht ganz.

Ist ein Edelstahlgehäuse den Aufpreis wert?

Edelstahl wirkt wertiger und steht schwerer, über Saftausbeute und Reinigung sagt es nichts. Wichtiger sind ein Sieb aus Edelstahl und Teile, die in die Spülmaschine dürfen. Ein Gehäuse aus Kunststoff ist leichter und lässt sich einfacher verstauen.

Wie aussagekräftig ist die Angabe „BPA-frei“?

Die Angabe bezieht sich nur auf Bisphenol A in Kunststoffteilen. Über Spülmaschineneignung, Haltbarkeit oder Saftausbeute sagt sie nichts. Für die Kaufentscheidung zählen Material und Pflegehinweise der Teile, die mit dem Saft in Berührung kommen.

Welches Zubehör ist wirklich sinnvoll?

Am nützlichsten sind eine Bürste für das Sieb und ein Saftkrug mit Schaumtrenner. Zentrifugen erzeugen mehr Schaum als Saftpressen, der Trenner hält ihn im Krug zurück. Zusätzliche Flaschen brauchst du nicht unbedingt.

Kann der Saft direkt ins Glas laufen?

Bei einigen kompakten Geräten läuft der Saft direkt ins Glas statt in einen Krug. Prüfe dann die Höhe unter dem Auslauf, damit dein Glas darunter passt. Ein Tropfstopp verhindert, dass beim Glaswechsel Saft auf die Arbeitsplatte tropft.

Können Ersatzteile einen günstigen Entsafter teuer machen?

Ja, wenn Sieb oder Deckel brechen und es sie nicht einzeln gibt. Prüfe vor dem Kauf, ob der Hersteller Sieb, Deckel und Behälter als Ersatzteile anbietet. Bei bekannten Marken ist die Auswahl meist größer als bei No-Name-Geräten.

Wie hoch sind die Stromkosten eines Entsafters?

Die Stromkosten sind gering. Ein Gerät mit 800 Watt braucht bei zwei Minuten am Tag knapp 10 kWh im Jahr. Bei 37 Cent pro kWh sind das etwa 3,60 Euro im Jahr.

Mehr zu Entsaftern

Zentrifuge oder Slow Juicer?

Beide Geräte machen Saft, aber auf verschiedene Art. Die Zentrifuge reibt die Zutaten mit einer schnell drehenden Scheibe und trennt den Saft durch Fliehkraft, der Slow Juicer presst sie langsam mit einer Schnecke aus. Das entscheidet über Tempo, Geräusch und Spülaufwand.

MerkmalZentrifugalentsafterSlow Juicer
Temposchnell, wenig Vorschneidenlangsam, mehr Vorschneiden
Lautstärkelautrelativ leise
Saftmehr Schaum, trennt sich eherhomogener, mehr Fruchtfleisch
Reinigungeher einfachaufwendiger
Preismeist günstigermeist teurer

Für Apfel-Karotten-Saft am Morgen und wenig Abwasch passt die Zentrifuge. Trinkst du viel grünen Saft aus Blattgemüse oder willst du früh am Morgen niemanden wecken, lohnt sich der Blick auf einen Slow Juicer. Die Angaben zu Lautstärke, Saft und Reinigung stammen aus dem Entsafter-Test der Stiftung Warentest.

Quellen

Änderungsprotokoll

  • 05.10.2026: Ratgeber aktualisiert

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